Philipp Gut

AUTOR | JOURNALIST | MODERATOR

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Über mich

Ich bin Buchautor, Historiker und Journalist (stv. Chefredaktor und Politikchef der Weltwoche).
Das Wort ist mein Beruf und meine Leidenschaft.
Mein Motto lautet: Schreiben, was ist – die Realität erkennen und möglichst genau erfassen,
dargestellt in einer klaren und eleganten Sprache.




Autor

Bücher zu schreiben, bleibt ein Abenteuer und eine Faszination: tief in einen Stoff eindringen, ihn bändigen, formen, Neues entdecken. Geschichte, Literatur und Politik sind meine Kerngebiete. Den Nobelpreisträgern Thomas Mann, Hermann Hesse und Winston Churchill habe ich je eine Studie gewidmet.

Journalist

Als politischer Journalist setze ich mich für die Werte ein, die die Schweiz stark gemacht haben: Freiheit und Unabhängigkeit, direkte Demokratie, Föderalismus, tiefe Steuern, schlanker Staat. Der Bürger ist der Chef – ein Staatsaufbau von unten und nicht von oben herab garantiert die Entfaltung jedes einzelnen.

Moderator

Zum Beruf des Journalisten und Autors gehört Sportlichkeit, die Lust an der pointierten, aber fairen Debatte. Diese Form der verbalen Auseinandersetzung pflege ich regelmässig in Fernseh-Talkshows in der Schweiz, in Deutschland und Österreich. Ich moderiere Anlässe und verfasse als Ghostwriter Ihre Texte.

«Hinter jedem Geschehen stehen Menschen. Die Möglichkeit, die unterschiedlichsten und interessantesten Persönlichkeiten zu treffen,
macht für mich einen besonderen Reiz des Journalistenberufs aus.»

Philipp Gut




«Gipeflikönig Fredy Hiestand»

Die Biografie ist vielleicht das lebendigste Genre überhaupt, und im Fall der Lebensgeschichte von Fredy Hiestand gilt das ganz besonders. Das vorliegende Buch ist in enger Zusammenarbeit mit dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Unternehmer entstanden, seine teilweise im Originalton wiedergegebenen Erinnerungen und Anekdoten verleihen ihm eine anschauliche und unverwechselbare Note. Hiestand legte eine sagenhafte Tellerwäscherkarriere hin und zählt zu den interessantesten Schweizer Persönlichkeiten, die es geschafft haben, einen Handwerksbetrieb zu internationaler Grösse zu führen. Er erfand die vorgegarten Tiefkühlgipfel und revolutionierte damit die Branche.
Der «Gipfelikönig» und «Bäcker der Nation» expandierte bis nach Polen, in die USA und nach Japan.

Bei allem Erfolg blieb der Spross einer Kleinbauernfamilie ein bodenständiger und herzlicher Mensch mit einem bewegten Privatleben. Er besitzt die unerschöpfliche Kraft, immer wieder mit viel Leidenschaft ans Werk zu gehen.
Auch nach dem Ausscheiden aus der eigenen Firma hielt er an seinem Motto fest:
«Die Grenzen existieren nur in unseren Köpfen.»
Er baute mit Fredy’s ein neues Unternehmen auf, gesunde Lebensmittel zum Wohl von Mensch und Natur sind sein Herzensanliegen.
In der Elfenbeinküste hat er zusammen mit «Ananaskönig» Johann Dähler eine neuartige biologische Mischkultur angepflanzt und bereits über hundert Arbeitsplätze geschaffen. Eine Biografie wie ein Abenteuer.



«Ich war eine Bank. Und Schlimmeres»

Im Frühjahr 2016 rief mich der Verleger Dr. Manfred Hiefner an. Er habe da vielleicht etwas für mich. Ob ich Dr. Peter Buser kenne, wollte er wissen. Ich verneinte – woraufhin Hiefner ein paar Stichworte nannte, die mich aufhorchen liessen: Buser sei ein sehr erfolgreicher Vermögensverwalter, dazu ein Lebemann und Original, der in seiner turbulenten Karriere so einiges erlebt habe. Ob ich Interesse hätte, an der Herausgabe einer Biografie Busers mitzuwirken. Es liege bereits ein Entwurf vor. Meine Neugier war geweckt, ich setzte mich mit Buser in Verbindung und entdeckte eine Welt voller spannungsreicher Gegensätze. Ich sagte Hiefner zu. Buser entpuppte sich nämlich nicht nur als Mann des Geldes, sondern auch des Geistes. Er hat in Sprachwissenschaft promoviert und publiziert Bände mit Aphorismen und Gedichten. Nicht zuletzt aber bestimmt die Liebe dieses aussergewöhnliche Leben. Ich machte mich mit Elan an die Arbeit. Ende Januar 2017 erschien die Biografie im Offizin Verlag in Zürich.

«Wer Mut zu Extremen hat, ist der ideale Leser dieses fesselnden Buches, das zwischen Selbstfindung und Selbsterfindung oszilliert.»
Prof. Dr. Urs Andreas Sommer, Universität Freiburg i. Br.

«Mit Spannung beobachtet man das Hin und Her zwischen zwei Welten.»
Prof. Dr. Fritz Oser, Universität Freiburg i. Üe.

«Ich betrachte diesen Mann als ein Paradebeispiel des guten, traditionsreichen und zukunftsweisenden Swiss Banking.»
Dr. Valentin Landmann




«Thomas Manns Idee einer deutschen Kultur»

Mein erstes Buch – und zugleich meine Dissertation – befasst sich mit dem politischen Denken des deutschen Romanciers Thomas Mann. Der Verlag S. Fischer schreibt darüber: Das Thema einer «deutschen Kultur» durchzieht das gesamte Werk von Thomas Mann und nimmt darin eine Schlüsselstellung ein. Dennoch fehlte bis heute eine umfassende systematische Untersuchung. Philipp Gut hat sie nun vorgelegt. In seiner brillanten Studie analysiert er Thomas Manns Idee einer deutschen Kultur vom Frühwerk bis zu den letzten Texten. Er kontrastiert den Kulturbegriff mit den Gegenbegriffen «Barbarei» und «Zivilisation» und arbeitet den Wandel heraus, dem Manns Denken in dieser Frage unterliegt. Neben den explizit politischen Texten stehen besonders die literarischen Texte im Zentrum der Untersuchung. Damit gelingt Philipp Gut eine neue Sicht auf den politischen Thomas Mann, der die Problematik der deutschen Kultur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in ihrer ganzen Ambivalenz reflektiert hat.


«Philipp Gut ist ein glänzender Formulierer, bei aller Bewunderung auch nicht unkritisch gegenüber seinem Gegenstand, und er verfügt in grosser Souveränität über seinen Stoff.»
Tages-Anzeiger

«… die wohl anregendste Studie zum politischen Thomas Mann.»
Prof. Hans Rudolf Vaget, Smith College

«Das politische Profil eines der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts darf damit als abschliessend gezeichnet gelten.«
Prof. Peter von Matt, Universität Zürich





Hermann Hesse: «Der Klang der Trommeln»

Den Schriftsteller Hermann Hesse kennen viele aus der Schule. Eine weniger bekannte Seite des Nobelpreisträgers entdeckte ich im Keller eines Zürcher Privathauses: Im Briefwechsel mit dem Bildhauer Hermann Hubacher zeigt sich Hesse als sinnenfreudiger Mensch mit Sinn für Humor und wachem politischen Verstand. Rund 200 Briefe aus einem Zeitraum von vier Jahrzehnten, von 1921 bis 1961, zeugen von der intensiven Künstlerfreundschaft und lassen den Leser teilhaben an der Entstehung von Werken der Weltliteratur wie «Der Steppenwolf» oder «Das Glasperlenspiel». Neben der Kunst bilden die Politik und das Zeitgeschehen in der Epoche der Weltkriege ein weiteres grosses Thema der Korrespondenz, so die Exilfrage oder die Flüchtlingspolitik der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs. Da führende Maler, Bildhauer, Musiker und Literaten zum Freundeskreis um Hesse und Hubacher gehörten, liest sich ihr Briefwechsel wie ein Who’s who der damaligen Schweizer Künstlerszene. Viele Bezüge gibt es auch zu Zürich, wo sie zusammen Maskenbälle besuchten.





Champagner mit Churchill

Das Aufstöbern neuer Quellen stand am Anfang meines Buchs «Champagner mit Churchill. Der Zürcher Farbenfabrikant Willy Sax und der malende Premierminister». Im Archiv der Unternehmerfamilie Sax stiess ich auf einen historischen Schatz: Briefe, Telegramme und Erinnerungsstücke des Kriegspremiers. Der berühmte Politiker erschliesst sich darin von einer anderen Seite: als Mensch, Privatmann und Künstler. Im August und September 1946 besuchte Winston Churchill die Schweiz, in Zürich hielt er seine berühmte Rede zur europäischen Versöhnung («Let Europe arise»). Dabei verfolgte er heimlich auch persönliche Ziele, die seiner grossen Leidenschaft geschuldet waren: dem Malen. Er wollte unbedingt einen Mann treffen, dessen Namen kaum einer kannte: Willy Sax. Der Unternehmer aus Urdorf produzierte nämlich hochwertige Künstlerfarben und wurde zum Lieferanten und engen Freund Churchills. Willy Sax erhielt intime Einblicke in das Leben des grossen Staatsmanns wie sonst vielleicht kein anderer Schweizer. Sogar der Bundesrat zählte auf seinen Vermittlerdienst. Das Buch zeichnet die Geschichte dieser aussergewöhnlichen Freundschaft nach, anschaulich und anekdotenreich, ausgestattet mit Originalbriefen, Fotos und Bildern aus dem Nachlass.


«Mit historiografischem Geschick und journalistischer Gewandtheit»
NZZ

«Einfühlsam»
FAZ

Zitate

«Philipp Gut ist einer der vielseitigsten und gefürchtetsten Rechercheure. Zudem feingeistiger Autor von Sachbüchern über Churchill, Hermann Hesse und Thomas Mann.»

Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor Die Weltwoche

«Eine grossartige Lektüre»

Sarah Springman, Rektorin ETH Zürich

«Philipp ist ein journalistisches Ausnahmetalent und kritisiert dort, wo andere sich zurückhalten. Er ist schlau, neugierig und unbequem.»

Fidel Stöhlker

«Der politischste Journalist der Schweiz»

Watson

«Philipp Gut ist ein glänzender Formulierer, bei aller Bewunderung auch nicht unkritisch gegenüber seinem Gegenstand, und er verfügt in grosser Souveränität über seinen Stoff.»

Tages-Anzeiger

«Bekannt als hartnäckiger Rechercheur»

Blick

«Zündet Brandsätze im Wochentakt»

NZZ

News

Erfahren Sie hier das Neuste über meine Aktivitäten und Auftritte.

Lesung in Urdorf

Philipp Gut las am 22. März 2017 in der Gemeindebibliothek Urdorf aus seinem Buch „Champagner mit Churchill“.

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Der Weltwoche-Vize und Buchautor Philipp Gut ist zu Gast im innovativen TV-Format Polit-Stammtisch. Diesmal zum Thema «Staatliche Finanzpolitik:...

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Der Weltwoche-Journalist und Buchautor Philipp Gut diskutiert mit anderen Gästen über die erleichterte Einbürgerung.

 

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